UMK e.V.
Wer sind wir
Ziel der Arbeit des UMK ist es, den notwendigen ökonomischen und ökologischen Transformationsprozess der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft in der Region, länderübergreifend zu fördern, indem ein Kompetenznetzwerk Kreislaufwirtschaft eine Vernetzungs- und Kooperationsplattform geschaffen wird.
Durch die Vernetzung der relevanten Akteure, dem Überführen von bestehendem Knowhow aus Forschung und Entwicklung (F&E) in Unternehmen und Startups sowie dem Setzen neuer Impulse für weitere F&E-Projekte, soll die Entwicklung von der Abfallwirtschaft zur Kreislauf und Ressourcenwirtschaft nachhaltig unterstützt werden.
Zu den Zielgruppen des UMK zählen vor allem:
- private und kommunale Unternehmen der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft
- Wissenschaftseinrichtungen
- Städte / Kommunen
- Ministerien und Behörden
- Bauindustrie, Maschinen- und Anlagengerätebau, IT-Unternehmen
- Startups
- Ingenieur- und Planungsbüros
- Umweltvereine
- Studierende und interessierte Bürger|innen
- Wissenschaftliche Institutionen/ Initiativen aus der EU
- Umweltverbände
Das UMK zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen den oben benannten Akteuren zu stärken. Dabei sollen Synergie- und Kooperationspotentiale identifiziert werden, die in konkreten Praxisobjekten sowie Ideen für neue Lösungen und Innovationen überführt werden sollen.
Primäres Ziel der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft ist die nachhaltige Verwertung von Abfällen zum Schutz der Umwelt und natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus ist es Ziel des UMK, Kenntnisse über Fragen des Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutzes insbesondere durch eigene Veröffentlichungen, Vorträge, Führungen, Lehrgänge und Studien zu vermitteln.
Im Rahmen der Umweltallianz Sachsen-Anhalt sowie der mit der Landesregierung abgeschlossenen Dialogvereinbarung für eine zukunftsfähige Abfallwirtschaft, wird das UMK gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt, die eingeleitete Umstrukturierung und Neuausrichtung der Abfallwirtschaft hin zu einer ressourcenschonenden, nachhaltigen und umweltfreundlichen Kreislaufwirtschaft und die damit verbundenen Wirkungen auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes aktiv begleiten.
Dies vorausgeschickt wird nachstehender Arbeitsplan für die Wirtschaftsjahre 2023/2024 umgesetzt.
UMK e.V.
Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft






Vernetzung
Kooperationsplattform


Vernetzung und Kooperationsplattform
Ein primäres Ziel des UMK ist es, eine Vernetzungs- und Kooperationsplattform für die verschiedenen Akteure der Kreislauf und Ressourcenwirtschaft bereitzustellen, um innovative Technologien in der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft zu befördern.
Durch themenbezogene Veranstaltungen sollen verschiedene Interessengruppen zusammengeführt werden, um Impulse für die Weiterentwicklung der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft zu initiieren:
- Network und Zukunftsdialoge: jährliche Veranstaltungen mit dem Ziel der Vernetzung aller lnteressensgruppen
- Fachkolloquien zu wichtigen Themen der Kreislaufwirtschaft:
- Ende der Abfalleigenschaft (vom Abfall zum Produkt)
- Weiterentwicklung des Leitfadens zur Herstellung und Nutzung qualitätsgesicherter Recyclingbaustoffe
- Kreislaufwirtschaft 4.0: Matching von Akteuren der Kreislaufwirtschaft und IT: Digitalisierung in der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft
- Unterstützung und enge Zusammenarbeit mit der chemischen Industrie bei der Decarbonisierung und Erreichung der C02-Neutralität durch Nutzung von Rezyclaten als Rohstoff (Beispielsweise chemisches Recycling)
- Enges Zusammenwirken mit der Bauindustrie bei der Umsetzung des Leitfadens zur Herstellung und Nutzung qualitätsgesicherter Recyclingbaustoffe und damit Erhöhung des Einsatzes dieser Stoffe in der Bauwirtschaft.
Forschung und Entwicklung/ anwendungsorientierte wirtschaftliche Nutzung von Projektergebnissen
Ausgehend von den aufgezeigten Herausforderungen in der Kreislauf- und
Ressourcenwirtschaft sollen Impulse für Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiiert werden. Das UMK nimmt hier die Rolle einer Plattform für zielführende Diskussionen mit den verschiedenen Anspruchsgruppen ein, moderiert und vermittelt.
Ziel ist es, mit Hilfe einer Vielzahl von neuen Projekten den Herausforderungen in den verschiedenen Themengebieten zu begegnen. Bereits in der Diskussion befindliche Projekte wie
- Verbesserung des Trennverhaltens im haushaltsnahen und gewerblichen Bereich als Grundlage für eine höhere Stoffliche Verwertung von Abfällen
- Stoffliche Verwertung durch chemisches Recycling von kunststoffhaltigen Abfällen
- Erhöhung des Wirkungsgrades thermische Verwertungsanlagen durch die optimale Nutzung der entstehenden Wärme
- Behandlung von geeigneten Abfallsäuren und Gemischen zur Rückführung in den Stoffkreislauf
sind durch weitere zu ergänzen und bieten eine gute Startmöglichkeit.
Forschung
Entwicklung


Mitwirkung
Unterstützung


Mitwirkung bei der Diskussion zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der Landesregierung
Die UMK wird in folgenden Bereichen aktive Hilfe und Unterstützung zur Umsetzung des Koalitionsvertrages der Landesregierung sowie von Bundes- und landesrechtlichen Regelungen sicherstellen:
- Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie Straffung von Gesetzen gemäß Koalitionsvereinbarung der Landesregierung Sachsen-Anhalt
- Austausch mit der Verwaltung zur zeitgerechteren Bearbeitung von Notifizierungsverfahren
- Fortschreibung des Leitfadens zur Wiederverwendung und -verwertung von mineralischen Abfällen in Sachsen-Anhalt in Folge der Mantelverordnung und Erweiterung des Leitfadens
- Unterstützung der Landesregierung bei der Umsetzung der Mantelverordnung im Land Sachsen-Anhalt/ Unterstützung der interministeriellen Arbeitsgruppe
- Fortführung der Bemühung zum Ende der Abfalleigenschaft und damit der Produktfähigkeit von Recyclaten
- Unterstützung der Kommunen bei Programmen zur Abfallvermeidung
- Unterstützung bei der Handhabung zur Einstufung von Abfällen nach gefahrenrelevanten Eigenschaften
- Unterstützung der Oberen und Unteren Abfallbehörde bei der Qualifizierung des Personals durch Umsetzung des von der UMK angebotenen Hospitationsprogramms.
Fortschreibung des Abfallwirtschaftsplanes
Aus der Sicht des UMK ist eine zügige Fortschreibung des Abfallwirtschaftsplanes insbesondere
- aus zu erwartenden, erhöhten Mengen von mineralischen Abfällen zur Beseitigung infolge der Umsetzung der Mantelverordnung,
- aus Gründen der Fertigstellung von Rekultivierungsmaßnahmen in bestehenden Deponien und damit Wegfall der Verwertungsmaßnahmen,
- wegen Veränderungen im Bodenschutzrecht und damit Reduzierung der zu verbringenden Mengen im bergbaurechtlichen Versatz
dringend erforderlich.
Die vorbereitenden Maßnahmen, das Monitoring, müssen 2023 abgeschlossen werden. Das UMK erklärt sich bereit, dass es für die Bereiche DK0- und DKI-Deponien / DK II-Deponien bei der Erarbeitung des Abfallwirtschaftsplanes mitwirkt. Das Netzwerk wird über seine Mitgliedsbetriebe aus der Sicht der Wirtschaft notwendige Kapazitäten bestimmen und somit das Monitoring mitgestalten.
Fortschreibung
Abfallwirtschaftsplan


Umsetzung
Klimaneutralität


Unterstützung bei der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und damit Erreichung der Klimaneutralität bis 2045
Schwerpunkte hierbei sind:
- Versorgung von dezentralen Betriebsstandorten mit Grüner Energie (insbesondere Grüner Wasserstoff)
- Unterstützung bei der Umsetzung von ESG (Environmental, Social and Governance)
- Unterstützung bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf Standorte infolge des BEHG
- Unterstützung bei der Ermittlung der Folgen durch den Wegfall vermiedener Nutzungsentgelte ab 01.01.2023
- Einschätzung der Wirkungen auf Unternehmen infolge der Strompreisbremse.
Vermittlung von Kenntnissen über Fragen des Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutzes durch Veröffentlichungen, Vorträge, Führungen, Lehrgänge und Studien wie z.B.
- Vorträge an Universitäten, Hochschulen und Schulen
- Organisation von regionalen „Stammtischen“ unter Einbeziehung der Bürgermeister, Land-, Ortschafts- und Gemeinderäte
- Erstellung und Veröffentlichung von Studien, Beiträgen und Berichten
- Organisation von Besichtigungen und Erkundungen
- Exkursionen (z.B. zu den Themen: ressourcenschonende Deponiestilllegung, Umgang mit ökologischen Altlasten im Boden und im Grundwasser zur Sicherstellung gefahrloser Lebens- und Arbeitsbedingungen, Revitalisierung von Standorten mit langer industrieller Vorprägung zur Vermeidung von Flächenverbrauch)
- Zusammenarbeit mit Umweltvereinigungen/-institutionen und Verbänden durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch, z.B. zur Relevanz naturschutzfachlicher Fragestellungen im Hinblick auf die Umsetzung von Vorhaben in der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft
- Mitwirkung bei Zielgruppen-relevanten Informationsveranstaltungen (wie z.B. TaSiMa, Tag der Umwelt, etc.).
Vermittlung
Kenntnisse








